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Handlungsmacht und Raum. Wien 1916–1921

Bernhard Hachleitner, Katalin Teller, Marie-Noëlle Yazdanpanah (Hg.)
zeitgeschichte 4/17
Innsbruck-Wien-Bozen: Studienverlag, 72 Seiten, Deutsch
ISSN: 0256-5250 

Ausgehend von den Ergebnissen des am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft durchgeführten Sparkling-Science-Projekts „Metropolis in Transition – Wien und Budapest 1916 –1921“ widmen sich die Beträge in diesem Heft Fragen, die sich in Bezug auf die Geschichten konkreter urbaner Orte in Wien während des Ersten Weltkriegs und unmittelbar danach als relevant erwiesen haben: Wie können die von Henri Lefebvre oder Michel de Certeau eingeforderten sozialen „agencies“ in konkreten „spatial stories“ festgemacht und auf ihre subversiven Potenziale hin analysiert werden? Inwiefern spiegeln die Geschichten, die sich mit angesichts des sozialen und ökonomischen Fortschritts als zentral geltenden Orten wie Hotels, Bahnhöfen und Kasernen verbinden lassen, die Dimensionen von Modernisierung im Sinne von Emanzipation, aber auch sozialer Differenzierung und Spannungen? 

Inhalt

Bernhard Hachleitner/Katalin Teller/Marie-Noëlle Yazdanpanah 
Editorial 
Bernhard Hachleitner/Amália Kerekes/Katalin Teller
Metropolis in Transition. Geschichtsschreibung und urbane Handlungsmacht in Wien 1916 bis 1921 
Sema Colpan 
Kasernenstadt Wien. Die Stiftskaserne im Übergang vom Krieg zur Ersten Republik 
Marie-Noëlle Yazdanpanah 
Randale im Bristol: Das Grandhotel als Bühne der Auflehnung 
Carina Lesky 
Vom Märchenschloss zur Geisterbahn. Szenen des Alltäglichen am Wiener Nordbahnhof zwischen 1914 und 1918 

LBIGG-AutorInnen: Sema Colpan, Bernhard Hachleitner, Amália Kerekes, Carina Lesky, Katalin Teller, Marie-Noëlle Yazdanpanah