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Mad Medicine. Zur Repräsentation des Wissenschaftlers im Frankenstein-Zyklus der Hammer Film Productions (1957–1974)

Karin Kaltenbrunner
Reihe: Filmwissenschaft
Wien – Berlin – Münster: LIT Verlag 2014, 216 Seiten, Deutsch
ISBN 978-3-643-50562-0

Im Jahr 1818 kreiert Mary Shelley mit ihrem Roman „Frankenstein; or, The modern Prometheus“ einen modernen Mythos. Victor Frankenstein erschafft aus Leichenteilen ein künstliches Wesen, das ihm und seinen Nächsten Verderben bringt. Das britische Produktionsunternehmen „Hammer Film Productions Limited“ greift Shelleys Erzählung 1957 mit „The Curse of Frankenstein“ auf und baut das Thema des menschenschöpfenden Forschers bis 1974 zu einem Zyklus von insgesamt sieben Filmen aus. „Mad Medicine“ widmet sich fünf dieser Produktionen und legt den Fokus der Analyse auf die Repräsentation des Wissenschaftlers im Kino der Nachkriegsjahrzehnte, einer Phase, in der die mediale Darstellung verrückter Forschung einen regelrechten Boom erfährt.

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