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Politische Ästhetik gegenwärtigen europäischen Horrorfilms

Projekt: Politische Ästhetik gegenwärtigen europäischen Horrorfilms

Projektförderung: FWF Der Wissenschaftsfonds, P 24474
Projektdauer: 01.08.2012–30.04.2015

Projektleitung: Drehli Robnik (LBIGG)
Projektpartner: Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft (LBIGG); Österreichisches Filmmuseum (ÖFM)


Thema des Projekts war die politische Ästhetik des gegenwärtigen europäischen Horrorfilms. Dabei wurde Filmtheorie (beeinflusst von Autorinnen wie Siegfried Kracauer, Gilles Deleuze, Heide Schlüpmann, Thomas Elsaesser, die alle auf ihre Art Kino als öffentliche Form affektiver Erfahrung in verzeitlichten Bildern konzipieren) mit politischer Theorie in post-fundamentalistischer und radikaldemokratischer Orientierung kombiniert (wie sie, zumal mit Perspektiven auch auf Ästhetik und auf Kino, Jacques Rancière vorschlägt). Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie und in welchem Maß ermöglichen neuere europäische Horrorfilme Formen kritischer Wahrnehmung von Machtverhältnissen und politischer Dynamik in heutigen Gesellschaften?