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Braucht Österreich ein Holocaust-Museum?

Podiumsdiskussion im Rahmen des Semesterschwerpunkts „Nationalsozialismus & Museum“ der Veranstaltungsreihe „Geh denken!“

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Gedenkstätte Mauthausen und Zeitgeschichte-Museum Ebensee: Wer sich mit NS-Zeit und Holocaust in Österreich auseinandersetzen will, findet zwar nicht viele, aber einige wichtige, verdienstvolle Ausstellungen und Einrichtungen vor. Diese Institutionen bieten Möglichkeiten der musealen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit. Ein zentrales, vom Staat Österreich eingerichtetes Holocaust-Museum fehlt jedoch. Braucht es – ähnlich wie in Deutschland, den USA oder Israel – ein eigenes Museum zur Geschichte des Holocaust? 

Es diskutieren: 
Birgit Johler, Team zur Neugestaltung der Österreichischen Länderausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und Kuratorin im Haus der Geschichte Österreich, Wien
Hannah Landsmann, Kommunikation & Vermittlung, Jüdisches Museum Wien
Béla Rásky, Historiker und Geschäftsführer Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien VWI, Wien
Ingo Zechner, Philosoph und Historiker, Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft, Wien

Moderation: 
Elisabeth Heimann, Historikerin, Wien Museum.

Eintritt frei

Veranstalter: Depot Wien in Kooperation mit Gedenkdienst

LBIGG Projekt: Ephemere Filme: Nationalsozialismus in Österreich
LBIGG Team: Ingo Zechner

Event-Details

Date: 
Di, 06/03/2018 - 19:00
Location: 
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien