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Im Tempo der Großstadt. Künstlerische Praxis und die Sinnlichkeit des öffentlichen Raums

Vortrag von Carina Lesky, Anamarija Batista und Szilvia Kovács im Rahmen der Tagung „Räume der Kunstgeschichte“ 

Das Leben der modernen Großstadt, das durch schnelle Veränderungen, Menschenfülle, beschleunigendes Tempo und neue Wahrnehmungsdispositionen gekennzeichnet ist, stellt in seiner Komplexität ein wirksames Gegenüber dar, das sich dem Menschen, der Natur, der Ordnung und Regelmäßigeit, der Tradition und Kontrolle entgegensetzt. Ein Spiel von Bewegungen entfaltet sich in der Beobachtung von Situationen und Atmosphären des urbanen Lebens. Die Rhythmisierung, starke Verdichtung und steigende Komplexität verlangen nach einer veränderten Art der künstlerischen Komposition. 
Die künstlerische Praxis nimmt die Ereignisse in sich auf, sucht dabei nach Spezifischem, erhebt es aber dann wiederum durch die Modifikation eigener formaler Verfahren zum Allgemeinen. Die Fragestellung, welche wir in diesem Text anhand ausgewählter Beispiele diskutieren möchten, fokussiert die Veränderungen in Beziehungen, Wahrnehmungsperspekiven und Strukturen, die sich als Konsequenz der beschleunigenden Temporalisierung sowie der Verdichtung des städtischen Raumes einstellen.

Programm

Veranstalter: Verein österreichischer KunsthistorikerInnen

LBIGG Projekt: Künstlerin als Raumplanerin
Sponsor (Projekt): DOC-team der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
LBIGG TeilnehmerInnen: Carina Lesky

Event-Details

Date: 
So, 10/11/2013 (Ganztägig)
Location: 
Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien