„Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt“ – Protestfilme von Amateur*innen
Sa, 05/10/2019 – 20:30
Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien
Filmprogramm mit Einführung von Stefanie Zingl im Rahmen „Lange Nacht der Museen 2019“.
In den 1970er Jahren begaben sich Filmamateur*innen mit ihrer Schmalfilmkamera auf die Straße, um die Besetzung der Arena festzuhalten, um gegen das AKW Zwentendorf zu demonstrieren und um ihre Solidarität für Chile zu bekunden. Amateur*innenfilme bilden nicht nur das Private ab, sie sind Ausdruck einer politischen Haltung.
Mit Amateurfilmen aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums und Ludwig Boltzmann Institute for Digital History.
Arena 76, Österreich 1976, Helmut Pflügl, Super 8, Farbe, Magnetton, 5 Minuten (Exzerpt), Sammlung ÖFM
AKW Zwentendorf, Heidrun Pirchner, Österreich 1978, Super 8, Farbe, stumm, 4 Minuten (Exzerpt), Sammlung LBIDH
Arbeitsgruppe Frauen, BRD 1976, Elfriede Irrall | DCP von Super 8, Farbe, stumm, 1 Minuten, Sammlung ÖFM
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt, BRD 1976 Elfriede Irrall | DCP von Super 8, Farbe, Magnetton, 5 Minuten (Exzerpt), Sammlung ÖFM
Chile – Der Kampf geht weiter (Fragment), Chile [1970-1973], Elfriede Irrall und Dieter Esche, s/w, stumm, 3 Minuten (Exzerpt), Sammlung ÖFM
Veranstalter: ORF Lange Nacht der Museen, Österreichisches Filmmuseum