Mission

Ziel des Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) ist die wissenschaftliche Erforschung von Geschichte und Gesellschaft unter Einsatz und Entwicklung digitaler Technologien. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählen Visual History, Urban Studies und Urban History, Cultural Studies, Österreichische Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert sowie Holocaust Studies.

Geschichte des Instituts

Das Institut wurde von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) 1977 an der Universität Salzburg eingerichtet und 1979 ans Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien verlegt. Von 2005 bis 2017 war es Teil des Clusters Geschichte. Von 2010 bis 2018 hatte es seinen Sitz im Leopoldinischen Trakt der Wiener Hofburg (Zuckerbäckerstiege), seit 2019 befindet es sich im Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg (Batthyanystiege). Mit 1. März 2019 wurde es von Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft (LBIGG) in Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) umbenannt.

Institutsleitung:

1977–2005 Erika Weinzierl
2005–2015 Siegfried Mattl
seit 2015 Ingo Zechner

Der von 2005 bis 2017 bestehende Cluster Geschichte der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) hatte vier Institute umfasst:

Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft (LBIGG), Wien

Ludwig Boltzmann Institut für historische Sozialwissenschaften (LBIHS), Wien

Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung (BIK), Graz – Wien – Raabs

Ludwig Boltzmann Institut für Gesellschafts- und Kulturgeschichte (LBIGKG), Graz

Mitte 2017 sind mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des aufgelösten LBIHS ins LBIGG gewechselt.

2019 wurde am Institut eine Struktur institutioneller Partner implementiert.

Struktur und Organisation

Träger des Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) ist die Ludwig Boltzmann Gesellschaft – Österreichische Vereinigung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (ZVR-Zahl: 875209001, UID: ATU 37866608) mit Sitz in der Nußdorfer Straße 64, 1090 Wien, Österreich.