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Ökonomie der Details. Österreichs Industrie- und Werbefilm zwischen Rationalisierung und Kontingenz (1915-1965)

Joachim Schätz

München, edition text + kritik 2019, 296 Seiten, Deutsch
ISBN 978-3869167404

Formen, messen, planen, ordnen – Industrie- und Werbefilme zeigen wirtschaftliche Verfahren und führen sie zugleich mit ihren Mitteln aus. Damit berichten sie von Film als einem Medium, das mit Details wirtschaftet.

Die Geschichte des Films ist vielschichtig verbunden mit der Geschichte ökonomischer Rationalisierungsbemühungen. Einerseits führt Film Zeit der Zerlegung und Standardisierung zu. Andererseits bietet die Aufzeichnung von Bewegung dem Unerwarteten, Zufälligen und Unübersichtlichen eine Bühne. Besonders deutlich wird diese moderne Spannung zwischen Rationalisierung und Kontingenz in Filmen, die in wirtschaftlichen Zusammenhängen entstanden sind. Werbe- und Industriefilme aus den Jahren 1915 bis 1965 bezeugen Möglichkeiten des Films, die in der Wirtschaft wahrgenommen wurden.

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