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Mag.a

Iris Fraueneder

Iris Fraueneder, Film- und Medienwissenschaftlerin, ist assoziierte Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH).

Sie hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien studiert. Abschluss mit einer Diplomarbeit zur Transformation militanter Kinoästhetik bei Masao Adachi und deren Reflexion in Eric Baudelaires essayistischem Dokumentarfilm THE ANABASIS… (F 2011). Derzeit doktoriert sie an der Universität Zürich in der Kulturanalyse sowie im PhD-Laboratorium „Epistemologien ästhetischer Praktiken“ (Collegium Helveticum). In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie Absenzen, Kontingenzen und alternative Existenzmodi von Bildern (Filme und Fotografien aus dem Libanon und Israel-Palästina), die politisch und historisch bedingt dem Sehen entzogen werden, materiell unverfügbar oder inexistent sind (zensiert, zerstört, ungemacht, nicht fertiggestellt etc.). Dazu analysiert sie aktuelle filmische und kuratorische Interventionen in die Abwesenheit und deren ästhetische Operationen.

2013–2016 Tutorien und Werkverträge an der Universität Wien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie an der Forschungsplattform „Mobile Kulturen und Gesellschaften. Interdisziplinäre Studien zu transnationalen Formationen“.
2017–2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären SNF-Projekt „Contested Amnesia and Dissonant Narratives in the Global South. Post-conflict in Literature, Art and Emergent Archives“ an der Universität Zürich.

Seit 2015 filmkuratorische Tätigkeit im Verein Diskollektiv.

Am LBIGG hat sie zwischen 2012 und 2017 in verschiedenen Forschungsprojekten mitgearbeitet: „Ephemere Filme. Nationalsozialismus in Österreich“, „Welterkundung zwischen den Kriegen: Die Reisefilme des Colin Ross (1885–1945)“, „I-Media-Cities“. Derzeit arbeitet sie im Projekt „Educational Film Practice in Austria“ (2019–2022, FWF).